Vom Brainstorming zum Business Case
Wie man KI-Use Cases bewerten sollte
Der AI Design Sprint ist vorbei. Auf dem Whiteboard stehen zehn vielversprechende wertschöpfende Ideen, alle im Raum sind motiviert. Jetzt müsste man eigentlich loslegen.
Aber womit?
Hier beginnt für viele Unternehmen eine Phase der stillen Lähmung. Die Macher wollen sofort pilotieren, die Juristen mahnen zur Vorsicht, und irgendwo in der IT fragt sich jemand leise, ob die nötigen Daten überhaupt vorhanden sind.
Das Ergebnis kennen wir: Entweder wird zu früh zu viel investiert und ein Projekt scheitert an Dingen, die man hätte vorhersehen können. Oder man wartet so lange auf eine Entscheidungsgrundlage, bis die Energie verpufft und aus der Idee nichts wird.
Es gibt einen besseren Weg:
Warum eine „nur wirtschaftliche“ Betrachtung nicht reicht
Der erste Reflex ist verständlich: Man will wissen, ob sich eine Idee rechnet. Also wird ein Business Case gebaut.
Das Problem ist nicht, dass dieser Schritt falsch wäre. Das Problem ist, dass er allein nicht ausreicht.
- Was nützt ein überzeugender ROI, wenn die benötigten Daten zwar existieren, aber nicht zugänglich oder für den konkreten Zweck nicht nutzbar sind?
- Was passiert, wenn Governance und Datenschutz das Projekt in einem späten Stadium stoppen?
- Was, wenn die Mitarbeitenden auf eine solche KI-Unterstützung noch nicht vorbereitet sind?
Eine belastbare Bewertung braucht zusätzlich noch diese drei Ebenen:

Wie sich diese Aspekte in einen strukturierten Entscheidungsprozess übersetzen lassen, zeigt der folgende Ablauf.
Wie soll man vorgehen?
Kläre für jeden Use Case die folgende Frage:
Wenn es sich um eine KI-relevante Problemstellung handelt: Trage Informationen zusammen zu den…
Bewerte und Priorisiere die Ergebnisse. Meist sind mehr Wünsche als Budget da. Die Bewertung zeigt, wie es weitergeht:
Praxistipp: Einen Use Case als Blaupause nutzen
Wer mehrere Use Cases gleichzeitig bewerten muss, sollte einen davon als Lead Use Case behandeln. Aus seiner Bearbeitung entsteht eine Vorlage mit Bewertungslogiken, Datenprüfungsrastern und Architekturmustern, die für alle weiteren Cases genutzt werden kann. Das spart Zeit, schafft Vergleichbarkeit und macht nebenbei sichtbar, welche Use Cases gemeinsame Plattform- oder Datenbausteine teilen könnten. Ein Aspekt, der direkt in die Priorisierung einfließt.
Und jetzt?
Der AI Design Sprint ist ein fantastischer Start. Aber er ist eben nur der Start. Was danach kommt, entscheidet darüber, ob aus einer Idee wirklich etwas wird.


Welche KI-Use Cases liegen bei euch gerade auf dem Tisch?
Alexander und Wolfgang unterstützen euch dabei, aus guten Ideen die richtigen Prioritäten abzuleiten. Gemeinsam bewerten wir eure Use Cases fachlich, technisch und wirtschaftlich, schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage und identifizieren die Anwendungsfälle mit dem größten Potenzial für euer Unternehmen.
Ob erste Orientierung nach einem Workshop oder die strukturierte Bewertung konkreter KI-Ideen: Wir bringen unsere Erfahrung aus Strategie, Technologie und Umsetzung ein und begleiten euch auf dem Weg vom Brainstorming zum Business Case.
Neugierig? Wir freuen uns auf deine Nachricht!
Hinweis:
Das Header- und Zusatzbild dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt.
Und falls du dir diesen Artikel hast vorlesen lassen: Die Audioversion wurde mithilfe einer KI-generierten Stimme erstellt.



